Heft 9: Psychische Erkrankungen – Konzepte und Lösungen

Heft 9: Psychische Erkrankungen – Konzepte und LösungenNachdem im Diskurs-Heft 8 des Frankfurter Forums „Psychische Erkrankungen – Mythen und Fakten“ eine Bestandsaufnahme von Prävalenz und Trends bei psychischen Erkrankungen erfolgt ist, gibt Heft 9 einen Überblick über Versuche, die Versorgung von psychisch erkrankten Patienten zu verbessern.

Die Autoren beschäftigen sich unter anderem mit Friktionen bei der ambulanten Versorgung, wie sie sich beispielsweise in Wartezeiten äußern und diskutieren Lösungsansätze für eine bessere Steuerung der Patienten.

Breiten Raum im Heft nehmen auch Fragen des betrieblichen Gesundheitsmanagements im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen ein, wobei die Handlungsansätze der Gewerkschaften eigens berücksichtigt werden.

Deutlich werden dabei die verschiedenen Schnittstellen zwischen dem Gesundheitsmanagement von Unternehmen und außerbetrieblichen Akteuren – eine besondere Herausforderung für kleine und mittlere Betriebe.

Die Dringlichkeit, psychisch erkrankte Versicherte frühzeitig zu beraten, zeigt sich insbesondere in der Rentenversicherung. Wiederum ist die stärkere Vernetzung der Rentenversicherungsträger mit den anderen Kooperationspartnern angezeigt, um den Grundsatz „Reha vor Rente“ zu verwirklichen.

Weiterlesen im PDF

Heft 9: Psychische Erkrankungen – Konzepte und Lösungen
Editorial: Über die Unvermeidbarkeit seelischer Not – ein Lebensbestandteil des Menschseins
Vortrag 1: Wirtschaftliche Folgen psychosozialer Erkrankungen in Deutschland
Vortrag 2: Qualität der Versorgungsabläufe auf dem Prüfstand
Vortrag 3: Prävention seelisch bedingter Erkrankungen am Arbeitsplatz – nur eine Frage für Ärzte?
Vortrag 4: Psychische Belastung im Betrieb – Lösungsansätze aus Arbeitnehmersicht
Vortrag 5: Psychische und psychosoziale Rehabilitation – der Beitrag der Rentenversicherung
Fazit: Frühzeitige Beratung, differenzierte Hilfen und bessere Patientensteuerung sind nötig

 

Heft 8: Psychische Erkrankungen – Mythen und Fakten

Heft 8: Psychische Erkrankungen – Mythen und FaktenDas Diskurs-Heft des 8. Frankfurter Forums „Psychische Erkrankungen – Mythen und Fakten“ beleuchtet das weite Feld seelischer Erkrankungen aus mehreren Perspektiven. Im ersten Schritt wird versucht, zentrale Begriffsbestimmungen vorzunehmen und Trends aufzuweisen. Hier ergibt sich der auf den ersten Blick widersprüchlich scheinende Befund, dass psychische Erkrankungen als Ursache für Frühverrentungen deutlich zunehmen, daraus aber nicht umstandslos auf eine steigende Prävalenz geschlossen werden kann. Vieles spricht dafür, dass – siehe das Beispiel „Burnout“ – psychische Belastungen größere mediale Aufmerksamkeit finden als früher. Die gewachsene Nachfrage nach professioneller Hilfe hat zugleich Versorgungsengpässe in den Fokus gerückt.

Ein zweiter Schwerpunkt widmet sich psychischen Erkrankungen bei Migranten. Hierbei ist das Gesundheitswesen ein Spiegel der Diversifizierungsprozesse, die die Gesellschaft als ganze prägen. Ein weiterer Beitrag zu dem Themenkomplex zeigt am konkreten Beispiel, wie Hilfestrukturen aussehen können, die Migranten mit psychosozialen Problemen tatsächlich erreichen.

Ein dritter Schwerpunkt beschäftigt sich mit den inhärenten Defiziten des medizinisch dominierten Konzepts der Demenz. Plädiert wird in dem Beitrag dafür, Demenzen als ein Beziehungsgeschehen zu interpretieren. Eine Auffassung, die weitreichende Konsequenzen für Begleitung, Pflege und Betreuung dementer Menschen hat.

Weiterlesen im PDF

 Heft 8: Psychische Erkrankungen – Mythen und Fakten
 Editorial: Vom Aderlass zum Night-Eating-Syndrom –
fehlt uns das Augenmaß für „Normalität“?
 Vortrag 1: Depression und „Burnout“ – Begriffsbestimmungen und Trends
 Vortrag 2: Menschen mit Migrationshintergrund – wer kümmert sich?
 Vortrag 3: Hilfe bei psychosozialen Problemen für Menschen mit Migrationshintergrund
 Vortrag 4: Erhaltung der Menschenwürde bei Demenzkranken – eine ethische Herausforderung
 Vortrag 5: Auswirkungen für Pharmaunternehmen mit Blick auf die Onkologie-Forschung?
 Fazit: Versorgungsangebote für psychisch Kranke müssen passgenauer werden